1 Dezember 2015

„Das nachwachsende Büro“ ist 2016 auf Tour

Mit ihrem Modell-Büro regt die FNR Vordenker und Modernisierer der öffentlichen Verwaltung zu einer nachhaltigen Beschaffung an

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Offizielle Einweihung des „nachwachsenden Büros“ auf der Tagung „G7-Allianz für Ressourceneffizienz“ am 23.11. in Berlin. V.l.n.r.: Tino Clemens/BMZ, Thomas Schmitz/ nature plus, Dr. Andreas Schütte/FNR, Monika Missalla-Steinmann/FNR, Staatssekretär Dr. Robert Kloos/BMEL. Foto: FNR/S. Wildermann

Die Sonderschau „Das nachwachsende Büro“ macht auf nachwachsende, klimaschonende Alternativen für die Büroausstattung aufmerksam. 2016 ist die von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) konzipierte Ausstellung auf folgenden Messen vertreten:

  • 15.01.–24.01.: Internationale Grüne Woche / Fachschau nature.tec, Berlin
  • 30.01.–02.02.: Paperworld, Frankfurt/M.
  • 23.02.–25.02.: INservFM – Messe Facility Management, Frankfurt/M.
  • 21.06.–22.06.: Zukunftskongress Staat & Verwaltung, Berlin
  • 25.10.–29.10.: ORGATEC, Köln

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Das „nachwachsende Büro“ auf der G7-Konferenz. Foto: FNR/S. Wildermann

Die Bundesregierung hat den Wandel von einer fossil- zu einer biobasierten Wirtschaft beschlossen. Ein Wandel, der im Bürobereich längst begonnen hat: Kreative Hersteller bieten schon heute innovative, nachhaltige Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen von der Computertastatur und -maus aus Bambus über Möbel, Bodenbeläge und Wandelemente aus Holz, Linoleum und Ziegenhaar bis hin zu Textmarkern, Folien und Lochern aus Biokunststoffen an.

Alle Produkte tragen anerkannte Umweltzeichen.

Die Sonderausstellung „Das nachwachsende Büro“ richtet sich insbesondere an die öffentliche Hand, die mit ihrem großen Einkaufsvolumen biogenen Produkten den Marktzugang ebnen kann. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die 2014 neu verabschiedete EU-Beschaffungsrichtlinie. Sie ermöglicht die verstärkte Berücksichtigung ökologischer, sozialer und innovativer Kriterien beim öffentlichen Einkauf und soll 2016 in deutsches Recht übertragen werden. Hier setzt das FNR-Projekt InnProBio im europäischen Kontext an.

Hintergrund:

Der „Aktionsplan der Bundesregierung zur stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe“ rückt ganz konkret die Marktmacht und Vorbildfunktion der öffentlichen Hand für den Klima- und Ressourcenschutz ins Blickfeld. Das BMEL fördert deshalb das bei der FNR angesiedelte Projekt „Nachwachsende Rohstoffe im Einkauf“. Auf beschaffung.fnr.de stellt die FNR Informationen für die Kommunikation zwischen Produktherstellern und Einkäufern öffentlichen Verwaltungen bereit.

Die Umsetzung  des „nachwachsenden Büros“ wurde maßgeblich unterstützt durch:

  • Bundesverband ProHolzfenster e.V.
  • Fachverband Strohballenbau Deutschland e. V. (FASBA)
  • Internationaler Verband der Naturbaustoffhersteller (In-Ve-Na)
  • Internationaler Verein für zukunftsfähiges Bauen und Wohnen – natureplus e. V.
  • Norddeutsches Zentrum für Nachhaltiges Bauen
  • Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie (VHI)
  • NeptuTherm®,  Preisträger GreenTec-Award 2015

Source: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), Pressemitteilung, 2015-11-26.

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