7 Januar 2005

COPA und COGECA: Energiekulturen stärker fördern

DBV-Vertreter übernimmt Vorsitz in COPA-/COGECA-Arbeitsgruppe

Die Arbeitsgruppe Bioenergie/Biotechnologie von COPA und COGECA hat in ihrer jüngsten Sitzung in Brüssel über die Möglichkeiten einer flexibleren und effizienteren Ausgestaltung der Beihilferegelung für Energiekulturen, die im Zuge der EU-Agrarreform eingeführt wurde, beraten, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) mitteilte. COPA/COGECA sind die Zusammenschlüsse der berufsständischen landwirtschaftlichen Organisationen und Genossenschaften der Europäischen Union.

Weitere Themenschwerpunkte bilden die in der EU festgesetzten Ziele der Biokraftstoffverwendung, Steueranreize zu Gunsten von Biokraftstoffen sowie die Entwicklung der Importe von Ethanol zu Kraftstoffzwecken. Ebenso beobachte die Arbeitsgruppe die Entwicklung der Energiepflanzen. Hier gelte es, die Energieabhängigkeit der EU zu minimieren und einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung der Ziele von Kyoto zu leisten. Über die Gestaltung einer möglichen Zusammenarbeit mit COPA/COGECA referierte der Direktor der erneuerbaren Rohmaterialhersteller Europas, Dietrich Wittmeyer.

Anlässlich der Sitzung wählte die Arbeitsgruppe RA Dietrich Klein zum neuen Vorsitzenden Bioenergie/Biotechnologie. Damit übernimmt erstmals ein Vertreter des DBV für eine Amtszeit von zwei Jahren den Vorsitz. Klein, der auch in der Arbeitsgruppe Lebensmittel mitwirkt, tritt die Nachfolge des Niederländers Sip de Vries an.

Source: Pressemitteilung Deutscher Bauernverband (DBV) vom 2005-01-06.

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