8 Februar 2004

China: Bekleidung aus Sojabohnen

Die Financial Times stellt alt Bekanntes fest: Dass man ist, was man isst. Aber neuerdings könne man auch anziehen, was man isst. So stelle die in Peking ansässige Firma Harvest SPF Textile Company textile Fasern für Unterwäsche, T-Shirts und Pullover aus Sojabohnen her.

Die Fasern seien weich wie Kaschmir und luxuriös wie Seide, spenden zudem Wärme und absorbieren Feuchtigkeit. Nebenbei sei das Material auch biologisch abbaubar und darüber hinaus sollen die Aminosäuren und Proteine aus dem Naturstoff der Haut gut tun.

Die Financial Times zitiert in Bezug auf die Zukunftsaussichten derartiger Fasern den Veranstalter der ITMA, der weltgrößten Messe für Textilmaschinen, mit der Prognose, dass das jährliche Wachstum solcher “engineered textiles” bei drei bis vier Prozent liege, wobei keinerlei Angaben gemacht werden, ob hiermit ein mengen- oder wertmäßiges Wachstum gemeint ist. Dieses Wachstum sei jedoch durch Produktionsprobleme und aufgrund der Entwicklungskosten relativ langsam.

(Vgl. Meldung vom 2003-02-20.)

Source: FT.com vom 2004-01-06.

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