20 Juli 2004

Chancen und Möglichkeiten für den Holzbau

Entwicklung von ingenieurmäßigen Einfachbauweisen

Bei der Bewirtschaftung der Wälder wird heute zwischen den Privat- und Kleinwaldbesitzern und den Großwaldbesitzern bzw. staatlichen Forstbetrieben unterschieden. Während die großen Betriebe ihren Gewinn in erster Linie durch die Masse an verkauftem Holz erzielen, dürfte dies für die kleinen Waldbesitzer zukünftig nur über Qualität möglich sein. Während bis in die 90er Jahre für eigene Bauten auch Holz aus dem eigenen Wald verwendet wurde, ist dies heute die Ausnahme. Die Bewirtschaftung des Waldes und damit der ständige Umgang mit dem Material Holz ist für die meisten Waldbauern nicht mehr rentabel und wird daher auch zum Großteil nicht mehr praktiziert.

Das Internationale Entwicklungszentrum für Holzkonstruktionen, IEZ Natterer, verfolgte mit der Zusammenstellung von ingenieurmäßigen Einfachbauten mehrere Zielsetzungen. Zum einen soll er Förstern, Waldbesitzern und Sägereien Wege und Möglichkeiten aufzeigen ihr Holz besser und vor allem gewinnbringender zu vermarkten. Zum anderen soll bei den Architekten, Ingenieuren sowie privaten und öffentlichen Bauherren ein stärkeres Bewusstsein für die ingenieurtechnischen Einfachbauweisen aus Holz gefördert werden. Dadurch sollen für den Holzbau an andere Baustoffe verlorengegangene Marktanteile zurückerobert und gleichzeitig neue Marktsegmente erschlossen werden. Die Umsetzung dieser Bauweisen in die Praxis mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen soll anhand von bereits realisierten Projekten den einzelnen Zielgruppen vor Augen geführt werden.

Weiter zur Studie Ingenieurmäßige Einfachbauten

(Vgl. Meldung vom 2003-06-04.)

Source: www.infoholz.de vom 2004-07-20.

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