27 August 2012

CEP-Analyse: Eine Bioökonomie für Europa?

Die Kommission will mittels einer "Bioökonomie-Strategie" Innovationen, Ressourceneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit von EU-Unternehmen fördern

Die Europäische Kommission fordert, mittels einer “Bioökonomie-Strategie” den Umgang mit biologischen Ressourcen zu ändern, um den Herausforderungen einer wachsenden Weltbevölkerung, der Erschöpfung von Ressourcen, zunehmender Umweltbelastungen und des Klimawandels zu begegnen. Die Strategie umfasst Vorschläge für Maßnahmen der EU und/oder der Mitgliedstaaten für Investitionen in Forschung, Innovation und Qualifikation, eine engere Zusammenarbeit der Politik sowie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Bioökonomie-Sektoren.

Das CEP meint:
Normen für biobasierte Produkte erhöhen auf der Angebotsseite die Effizienz und erleichtern auf der Nachfrageseite einen Preis-Leistungs-Vergleich. Allerdings ist der Ansatz der Kommission problematisch, nur Bioökonomie-Branchen gezielt zu fördern, da Lösungen für die identifizierten Herausforderungen auch in anderen Branchen zu finden sein können. Die Förderung von Biotechnologie-Innovationen verzerrt daher den Wettbewerb zwischen den unterschiedlichen Branchen und den dazugehörigen Unternehmen.

  • Weitere Informationen


- CEP-Analyse (PDF-Datei)

  • Dokumente der EU
  • Source: cepAnalyse Nr. 35/2012, 2012-08-27.

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