10 Oktober 2005

Cannaboard Skateboards – Nature goes High Tech!

Hanf ist eine der ältesten Kulturpflanzen, die der Mensch kennt. Angefangen bei den Seilen ( die besten werden heute noch aus Hanf hergestellt!) über Öle, Dichtstoffe und Isolierungen bis zu den verschiedensten Hanffasergeweben sind die Einsatzgebiete nahezu unbegrenzt. Die ersten BlueJeans wurden aus Hanf hergestellt und bereits Christopher Columbus benutzte als Segel praktisch dasselbe Gewebe, aus dem wir heute Skateboards machen!

FasernGrobes Hanfgewebe ist der Haupt-Grundstoff für Cannaboard. Zwischen diesen Gewebelagen verlaufen in den Cannaboards aber noch Fäden aus den High-Tech-Fasern Kevlar und Carbon (Kohlefaser). Obwohl deren Anteil nur ca. 5% beträgt, verlaufen durch die enorme Feinheit dieser Fasern in jedem Cannaboard bis zu 800.000 Meter dieser Fäden. Das Ergebnis ist eine unglaubliche Festigkeit der Decks. Diese ganzen Komponenten werden schließlich zu Skateboards und Longboards zusammen gefügt.

Die Vorteile der unkoventionellen Decks liegen auf der Hand: Der Werkstoff Hanf ist ökologischer als Holz und weitaus stabiler. Bis man aus einem Ahornbaum ein Skateboard herstellen kann, muss er nahezu 80 Jahre lang wachsen! Der Hanf für ein Cannaboard braucht gerade mal sechs Monate auf seinem Weg vom Samen bis zum Gewebe.

Für die Grafiken wurde eigens ein ganz spezielles Verfahren entwickelt, bei dem der Druck nicht auf das Board gepresst wird, sondern “in” die Oberfläche eingedruckt wird. Dadurch ist die Grafik nahezu unzerstörbar.

Ein weiterer Vorteil dieses Systems ist die Möglichkeit, eigene Custom-Decks zu bestellen. Für nur wenige Euro Aufpreis bekommt ihr euer ganz spezielles Einzelstück.

Bild

Source: Skateboard.de und Hanfblatt Nr. 97 Sept./Okt. 2005.

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