11 März 2004

C.A.R.M.E.N.-Forum widmet sich der EU-Osterweiterung

Nachwachsende Rohstoffe - Rahmenbedingungen, Potenziale und Chancen

Die größte Erweiterung in der Geschichte der europäischen Vereinigung wird im Mai 2004 vollzogen. Dann werden 25 Staaten mit rund 453 Millionen Menschen sowie etwa 167 Millionen Hektar Agrar- und 137 Millionen Hektar Forstfläche zur Europäischen Union (EU) gehören.

Am 22. März widmet sich das C.A.R.M.E.N.-Forum “Nachwachsende Rohstoffe” im Straubinger Herzogschloss dem aktuellen Thema “EU- Osterweiterung – Rahmenbedingungen, Potenziale, Chancen”. Hintergrund ist, dass die zusätzlichen land- und forstwirtschaftlichen Flächen das Aufkommen an Nachwachsenden Rohstoffen deutlich erhöhen werden und wirtschaftlich interessante Verwertungsmöglichkeiten gefragt sind.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Niederbayern durchgeführt und richtet sich an alle, die sich mit Nachwachsenden Rohstoffen beschäftigen und Interesse an den aktuellen Entwicklungen im zukünftigen EU-Erweiterungsgebiet haben.

130 Teilnehmer sind bereits jetzt bei C.A.R.M.E.N. registriert und belegen die Aktualität des Themas. Das detaillierte Programm kann im Internet heruntergeladen werden (www.carmen-ev.de). Eine Anmeldung ist bis zum 15. März erforderlich; ein Kostenbeitrag von 10 Euro wird bei der Registrierung vor der Tagung erhoben.

Der Bayerische Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten, Josef Miller, wird die Veranstaltung mit seinem Vortrag “Die erweiterte Union – eine solidere Basis für die Nutzung Nachwachsender Rohstoffe” eröffnen. Anschließend geht Peter Sonnleitner von der IHK Niederbayern auf die regionalen Auswirkungen der EU-Osterweiterung ein und zeigt Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen durch die IHK auf.

Im ersten Fachblock berichten osteuropäische Vertreter über Nachwachsende Rohstoffe in ihren Ländern. Zavis Pexidr vom tschechischen Landwirtschaftsministerium in Prag beginnt mit einem Referat über die energetische Nutzung von Biomasse in der tschechischen Republik. Danach berichtet Josip Dundovic von der kroatischen Staatsforstverwaltung, Zagreb, über die Verwendung von Stückholz und Hackschnitzel in Kroatien. Das Potenzial für Holzenergie in Rumänien stellt Dr. Gheorghe Florian Borlea vom Institut für Waldforschung und -management aus Timisoara vor.

Im zweiten Fachblock präsentieren bayerische und österreichische Unternehmer ihre Betätigungsfelder in Osteuropa. Günther Huemer von der Guntamatic Heiztechnik GmbH aus Peuerbach berichtet über die “Markterschließung eines Biomasseheizkessel-Herstellers in Polen”. Xaver Haas präsentiert in seinem Vortrag “Material der kurzen Wege” am Beispiel eines Holzbaubetriebes in der Tschechischen Republik”. Ulrich Schmack, Vorstandsvorsitzender der Schmack Biogas AG, Schwandorf, widmet sich den Erschließungspotenzialen für Biogas in Deutschland und Osteuropa (Polen, Ungarn).

Im Anschluss an die Vorträge und bei der Podiumsdiskussion, die Dr. Hans M. Götzl vom Straubinger Tagblatt moderiert, stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung.

Kontakt:

C.A.R.M.E.N.
Carmen Weber
Schulgasse 18
94315 Straubing,
Tel.: 09421-960-300
Fax: 09421-960-3
E-Mail: contact@carmen-ev.de
Internet: www.carmen-ev.de

(Vgl. Veranstaltungshinweis vom 2004-03-22.)

Source: C.A.R.M.E.N.-Mitteilung und Einladung vom 2004-03-11.

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