2 April 2014

Bundestreffen der Kompetenzzentren für Nachwachsende Rohstoffe bei 3N

Mehr vernetzte Zusammenarbeit bei unterschiedlichen Schwerpunkten könnten Potentiale noch verbessern

Wie das Niedersächsische Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe 3N sind in jedem Bundesland im Bereich nachwachsender Rohstoffe und Bioenergie landesweit beratende Institutionen tätig. Am 24. und 25. März 2014 fand auf Initiative von 3N ein Bundestreffen der Landeseinrichtungen aus Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen im Klimacenter in Werlte statt.

Der Aufbau eines nationalen Kompetenzclusters für den Bereich Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie durch stärkere Vernetzung und länderübergreifende Zusammenarbeit standen im Mittelpunkt der zweitägigen Zusammenkunft, an der 22 Teilnehmer aus den unterschiedlich organisierten Landeszentren teilnahmen.

Am Standort Straubing bieten das Technologie- und Förderzentrum (TFZ), Carmen und das von Hochschulen getragene Wissenschaftszentrum eine hervorragende Innovationsbasis, berichtete deren Sprecher Dr. Widmann. Auch das Kompetenzzentrum Biomassenutzung in Schleswig-Holstein, ein Verbund von Forschungseinrichtungen und Unternehmen, fördert nachhaltige Bioenergiekonzepte. Im internationalen Vergleich haben umwelttechnologische Verfahren aus Deutschland eine Spitzenstellung erreicht, stellte der Geschäftsführer Dr. Bonn fest.

Vorrangig um pflanzenbauliche Fragen, speziell der Etablierung neuer Kulturarten und nachhaltiger Landnutzungssysteme, geht es in den Projekten des Thüringer Zentrums für Nachwachsende Rohstoffe, des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg, des sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie des Zentrums für nachwachsende Rohstoffe der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Das Kompetenzzentrum HessenRohstoffe – HERO und das niedersächsische 3N Kompetenzzentrum bearbeiten zusätzlich die gesamte Wertschöpfungskette und auch Fragen zur stofflichen Nutzung.

Neben dem regen Fach- und Informationsaustausch ging es den Teilnehmern vor allem um gemeinsame Aktionen. Auch in einer verbesserten Informationsbereitstellung und Öffentlichkeitsarbeit sehen die Kompetenzzentren Handlungsbedarf. Gerade die unterschiedlichen Schwerpunkte der Institutionen bieten bei vernetzter Zusammenarbeit eine verbesserte Nutzung der verschiedenen Stärken und Potentiale, hob Frau Dr. Rottmann-Meyer vom 3N Kompetenzzentrum hervor.

Source: Kompetenzzentrum 3N, Pressemitteilung, 2014-03-28.

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