3 Februar 2011

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Deutsch-Russischen Kooperationsverbund Biotechnologie

Serviceangebote erstrecken sich von Qualifizierungsseminaren bis hin zu Projektmanagement oder Neugründung von Unternehmen

Mit einer Förderung in Höhe von 1,1 Mio. Euro unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis Ende 2013 die Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland in der Biotechnologie. Das primäre Ziel des Verbunds ist es, die Zusammenarbeit sowohl zwischen Unternehmen wie auch wissenschaftlichen Einrichtungen beider Länder zu initiieren bzw. auf eine systematische und nachhaltige Grundlage zu stellen. Hierbei werden klassische Felder, wie z.B. die Molekularbiologie oder Biochemie, ebenso angesprochen wie jüngere Forschungsgebiete, so z.B. das Umwelt- und Ressourcenmanagement.

Zu den Serviceangeboten des Kooperationsverbunds gehören neben der Durchführung von unterschiedlichen Veranstaltungen – größer angelegten bilateralen Foren oder individuell zugeschnittenen Qualifizierungsseminaren – die Bereitstellung von fachspezifischen Informationen, Publikation von Trends und Kooperationsangeboten im monatlichen Newsletter und vor allem die individuelle Betreuung von Kooperationsgesuchen bzw. Projektteams.

Bilaterale Projekte werden ergebnisorientiert betreut: dies umfasst die Beratung zu Fördermitteln, Antragsstellung und Projektmanagement bis zur Patentierung, Vermarktung von Produkten und Neugründung von Unternehmen.

Das Beratungsangebot richtet sich an deutsche und russische Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen, die an Kooperationen mit Einrichtungen und Partnern im biotechnologischen Bereich interessiert sind.

Die Gesamtkoordination des Verbunds übernimmt das Ost-West-Wissenschaftszentrum Hessen an der Universität Kassel. Das Cluster Industrielle Biotechnologie (CLIB2021) stellt die Koordinierungsstelle für F&E-Kooperationen zwischen Unternehmen. Weitere deutsche Partner sind die Universität Bielefeld als Sprecher für den Bereich Bioinformatik und das Laser- und Immunologie-Forschungs-Zentrum (LIFE-Zentrum) der Universität München als Ansprechpartner für die medizinische Forschung.

Das A.N. Bach Institut für Biochemie der Russischen Akademie der Wissenschaften – russische Nationale Kontaktstelle zur Zusammenarbeit im 7. Rahmenprogramm der Europäischen Union im Bereich Biotechnologie – fungiert als Koordinator auf russischer Seite.

Besonders das vom Juni 2011 bis Mai 2012 ausgerufene Deutsch-Russische Wissenschaftsjahr (www.deutsch-russisches-wissenschaftsjahr.de) bietet eine hervorragende Plattform, den Kooperationsverbund in Deutschland und in Russland zu präsentieren und weiter auszubauen.

Weiterführende Informationen zum Deutsch-Russischen Kooperationsverbund Biotechnologie finden sich auf der Website www.biotechnology.owwz.de.

Kontakt
Dr. Gabriele Gorzka
Ost-West-Wissenschaftszentrum
UniKasselTransfer

Universität Kassel
Mönchebergstraße 7
D – 34109 Kassel
Tel.: +49 561 804-3609
E-mail: gorzka@uni-kassel.de

Source: Kooperation International, 2011-02-03.

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