14 November 2019

Braskem: Hochdichtes PE für den Bausektor – „Grüner Kunststoff“ für den 3D-Druck

Unternehmen zeigte auf der K 2019 innovatives Angebot mit einem Portfolio von druckfertigen Materialien für die Filament- und Pulverbettfusion

Die mexikanische Niederlassung von Braskem, weltweit tätiger Biopolymerhersteller und Hersteller von thermoplastischen Kunststoffen, hat auf der K 2019 zwei Lösungen für den Bausektor präsentiert. Darunter findet sich das Granulat HDG0739, ein hochdichtes PE, das für eine höhere Beständigkeit bei der Herstellung von Dichtungsbahnen entwickelt wurde, sowie HDP3049LS. Bei letzterem handelt es sich um ein hochdichtes PE, das eine bessere chemische Beständigkeit als andere Produkte bieten soll. Außerdem weist es nach Anbieterangaben die nötigen mechanischen Eigenschaften für Rohre auf, die in der Leitung von Erdgas, Trinkwasser sowie bei Bergbau- und chemischen Prozessen zum Einsatz kommen.

3D-Druck, vom Weltraum bis zur Erde

Gleichzeitig hat Braskem in den letzten zwei Jahren in den 3D-Druck investiert und hat auf der K 2019 seine Lösungen für den 3D-Druck vorgestellt.

„Braskem hat bei der Entwicklung von erneuerbaren Polyolefinen Pionierarbeit geleistet“, sagt Fabio Lamon, Innovations- und Technologieführer für Additive Manufacturing bei Braskem. „Nun erweitern wir das Angebot mit einem Portfolio von druckfertigen Materialien für die Filament- und Pulverbettfusion. Früher waren Polyolefine eine Herausforderung für den 3D-Druck, aber die neuen Lösungen von Braskem sind bald für unsere Kunden verfügbar.“

Bereits 2016 arbeitete Braskem mit Made In Space, einem führenden US-Hersteller von 3D-Druckern und Zulieferer der NASA, zusammen, um Braskems zuckerrohrbasierten „grünen Kunststoff“ zur Produktion von Objekten im Weltraum bereitzustellen. „Wir haben erfolgreich eine Green-PE-basierte Lösung für den Druck im Raum entwickelt. Jetzt bringen wir unseren Kunden noch mehr Innovationen, um den 3D-Druck vom Prototyp bis zur Serie zu ermöglichen.“

In den Labors für additive Fertigung in Triunfo und Pittsburgh hat das Unternehmen in Möglichkeiten zum 3D-Druck investiert, darunter eine Pilotanlage für Filamente, ein 3D-Drucker für die Materialextrusion sowie ein selektiver 3D-Lasersinterdrucker von EOS.

Source: Plasticker, 2019-11-04.

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