27 November 2012

Brain AG: Mit 60 Millionen Euro auf Wachstumskurs

Weg vom Öl hin zu biologischen Produkten und Prozessen - Brain AG will ihr Spektrum in der biologisierten Industrie erweitern

Die Zwingenberger Brain AG hat geschafft, was bisher noch keinem Unternehmen in der industriellen Biotechnologie gelungen ist: Sie hat von ihren bisherigen Investoren, der Familie Putsch und den Münchener MIG Fonds, insgesamt 60 Millionen Euro in einer Kapitalerhöhung eingenommen. Damit will die Firma ihren Weg der Biologisierung der Industrie fortsetzen: weg vom Öl hin zu biologischen Produkten und Prozessen.

Auf dem Weg von der erdölbasierten Industrie hin zu einer biobasierten Wirtschaft kommt der Biotechnologie eine Schlüsselrolle zu. Gerade wenn es darum geht, nachwachsende Rohstoffe oder industrielle Abfallstoffe energetisch und stofflich zu verwerten, kann der Einsatz von Enzymen und Mikroorganismen die industrielle Produktion grundlegend verändern. Dies haben inzwischen auch große Konzerne wie Evonik oder BASF erkannt. Sie investieren hohe Millionenbeträge in Biotechnologie – und machen das auch stärker als früher deutlich in der Öffentlichkeit. “Aktuelle Übernahmen wie der Kauf der norwegischen Pronova Biopharma durch die BASF zeigen, dass sich die Chemiekonzerne mit neuen Produkten in Richtung des Konsumenten bewegen. Wir wollen Teil dieser Bewegung sein”, sagt Holger Zinke, Chef der Brain AG.

…Vollständiger Text: http://www.biotechnologie.de/BIO/Navigation/DE/root,did=155702.html?listBlId=74462

Tags: ZeroCarbFP, Allianz, mikroben Abfallstoffe, NatLifE 2020, Kosmetik, Perillasäure, grüne Enteisung

Source: Biotechnologie, 2012-11-27.

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