3 Juli 2019

BMBF fördert Formate zu Wissensvermittlung, Dialog und Beteiligung im Wissenschaftsjahr 2020 – Bioökonomie

Ab sofort können sich wissensvermittelnde, dialog- und beteiligungsorientierte Projekte um Fördermittel bewerben

  • Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Vorhaben der Wissenschaftskommunikation zum Thema Bioökonomie.
  • Projektskizzen können bis zum 13. August 2019 eingereicht werden.
  • Zuwendungen in Höhe von 20.000 Euro bis 150.000 Euro

Bioökonomie – und damit die nachhaltige, innovative Nutzung natürlicher Stoffe und Ressourcen – ist Thema des Wissenschaftsjahres 2020. Ab sofort können sich hierfür wissensvermittelnde, dialog- und beteiligungsorientierte Projekte um Fördermittel bewerben.

In Zeiten des Klimawandels, einer wachsenden Weltbevölkerung und eines dramatischen Rückgangs der Artenvielfalt ist der Mensch mehr denn je gefordert, die biologischen Ressourcen der Erde effizient und nachhaltig zu nutzen. Im Jahr 2010 hat Deutschland als eines der ersten Länder weltweit eine Forschungsstrategie für den Wandel von einer erdölbasierten Wirtschaft hin zu einer Bioökonomie herausgegeben.

In der Öffentlichkeit ist dieser Begriff noch wenig bekannt, wohl aber die damit verbundenen Herausforderungen und auch einzelne Anwendungen wie beispielsweise Biokraftstoffe oder kompostierbare Kunststoffe. Diese werden allerdings oft isoliert betrachtet – hier setzt das Konzept der Bioökonomie im Sinne einer gesamtgesellschaftlich organisierten Kreislaufwirtschaft an. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert daher im Wissenschaftsjahr 2020 Vorhaben der Wissenschaftskommunikation zum Thema Bioökonomie. Zuwendungen werden sowohl an beteiligungs- und dialogorientierte Vorhaben wie auch an wissensvermittelndeFormate vergeben.

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© BMBF/Wissenschaftsjahr 2020

Mit den Themen des Wissenschaftsjahres in die Öffentlichkeit

Vorhaben, die sich um Förderung bewerben, sollten sich mit einem Thema aus dem Bereich der Bioökonomie beschäftigen: das umfasst den Bereich der Erzeugung von Rohstoffen (Pflanzen-, Agrar- und Bodenforschung) ebenso wie die Verarbeitung und kommerzielle Verwertung dieser (u.a. Bioraffinerien, Biotechnologie) und die Nutzung in neuartigen Produkten (inklusive der entsprechenden Ökobilanz).

Besonders förderwürdig sind Projektideen, die einen innovativen kommunikativen Ansatz verfolgen, interdisziplinär arbeiten und ihre Themen bundesweit vermitteln. Ebenso Vorhaben, die kreative Ideen und gesellschaftlich relevante Fragestellungen zum Thema Bioökonomie ausarbeiten, welche unter Umständen auch über die des Wissenschaftsjahres hinausgehen.

Hochschulen, Vereine, Unternehmen und Forschungseinrichtungen können Anträge stellen

Zuwendungen beantragen können sowohl Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen als auch Vereine, Stiftungen sowie Kommunen und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die einen Schwerpunkt auf Forschung, Wissenschaftskommunikation oder Bildung für nachhaltige Entwicklung legen. Sie müssen ihre Vorhaben ausdrücklich für das Wissenschaftsjahr 2020 entwickeln. Mit ihren Vorhaben wenden sie sich an eine interessierte Öffentlichkeit, Kinder und Jugendliche, Nachwuchsforschende sowie Multiplikatoren in Wissenschaft, Bildung, Medien, Kultur und Politik. Im Rahmen eines zweistufigen Verfahrens können Projektskizzen bis zum 13. August 2019 zunächst online eingereicht und müssen danach zusätzlich auf dem Postweg eingesandt werden.

Zuwendungshöhe, Beginn der Förderung und Förderdauer

Die Zuwendungen betragen in der Regel zwischen 20.000 Euro und 150.000 Euro. Die Vorhaben müssen innerhalb der Laufzeit des Wissenschaftsjahres 2020 umgesetzt werden, können also frühestens am 1. Februar 2020 beginnen und sollten spätestens am 31. Dezember 2020 enden.

 

Für weitere Auskünfte steht der DLR Projektträger gerne bereit:

DLR Projektträger

Kompetenzzentrum Wissenschaftskommunikation
Rosa-Luxemburg-Straße 2
10178 Berlin
Telefon: +49 30 67055-785
Telefax: +49 30 67055-789
E-Mail: wissenschaftsjahr@dlr.de

 

Weitere Informationen

Hier gibt es weitere Informationen.

Source: Wissenschaftsjahr 2019, Pressemitteilung, 2019-06-26.

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