22 Juni 2005

BioRegio – Strategien zur nachhaltigen energetischen Nutzung von Biomasse

Nachwachsende Rohstoffe schaffen Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum. Ihre Erzeugung und Nutzung trägt bei zu Klima- und Umweltschutz, sicherer Energieversorgung und Verbraucherschutz. Auf solche oder ähnliche Aussagen stößt immer wieder, wer sich über nachhaltige Energieversorgung informiert. Die Bundesregierung will in rund fünfzehn Jahren 20% des Stroms und 10% der Primärenergie aus erneuerbaren Energien wie Windkraft, Sonnenenergie, Biomasse und Co. decken. Doch wie viel Biomasse steht uns zur Befriedigung der Bedürfnisse heutiger Generationen zur Verfügung, ohne dass wir die Möglichkeiten künftiger Generationen gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen? Für Deutschland liefern zwei vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit BMU geförderte Projekte Antworten auf diese Frage.

Das Projekt »Stoffstromanalyse zur nachhaltigen energetischen Nutzung von Biomasse« unter Federführung des Öko-Instituts zeigte am Beispiel Deutschland große regionale Unterschiede bei der nachhaltigen Nutzung von Biomasse auf.

Das über zwei Jahre laufende Folgeprojekt BioRegio »Strategien zur nachhaltigen energetischen Nutzung von Biomasse«, dessen Gesamtplanung beim Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) liegt, analysiert diese regionalen Unterschiede nun genauer.

Von Dezember 2004 bis November 2006 untersuchen die regionalen Forschungspartner des Projekts (Fraunhofer UMSICHT, Öko-Institut, Institut für Energetik und Umwelt, Institut für angewandtes Stoffstrommanagement) anhand fünf ausgesuchter Modellregionen in Deutschland innovative Bioenergietechnologien und Biomassepotenziale auf regionaler Ebene. Darüber hinaus werden regionale Synergien und potenzielle Beschäftigungseffekte, die durch eine verstärkte Biomassenutzung in diesen Modellregionen entstehen, evaluiert.

(Vgl. Meldung vom 2004-05-28.)

Source: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT vom 2005-06-20.

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