26 Mai 2015

Bioökonomierat begrüßt Engagement des BMEL für biobasierte Wirtschaft

Schmidt: "Das Förderprogramm berücksichtigt übergeordnete Ansätze wie Nachhaltigkeit, Effizienz und gesellschaftlichen Dialog"

„Die Biökonomie bietet große Chancen, neue Wertschöpfungspotentiale zu erschließen.“ Dies sagte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt anlässlich seines Besuches beim Bioökonomierat am heutigen 21. Mai.

Für die Förderung ausgewählter Projekte stellt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des gerade neu aufgelegten ‚Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe’ rund 60 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. „Insbesondere der ländliche Raum wird profitieren“, sagte Schmidt weiter. Das Förderprogramm berücksichtigt übergeordnete Ansätze wie Nachhaltigkeit, Effizienz und gesellschaftlichen Dialog“, so der Bundesminister.

Die Vorsitzende des Bioökonomierates, Prof. Dr. Christine Lang, lobte das Engagement des Landwirtschaftsministeriums. „Der systematische Ansatz des neu ausgerichteten Förderprogramms liegt ganz auf der Linie des Bioökonomierates.“ Im Rahmen des Programms werden Vorhaben in den Bereichen Erzeugung und Bereitstellung nachwachsender Ressourcen, Aufbereitung von Rest- und Abfallstoffen, ressourceneffiziente Produkte und Energieträger aus biobasierten Rohstoffen, gesellschaftlicher Dialog sowie Forschungsprojekte zur Entwicklung umweltpolitischer und rechtlicher Rahmenbedingungen unterstützt.

„Ein wesentliches Ziel ist es, fossile Rohstoffe, vor allem Erdöl, Schritt für Schritt zu ersetzen und die Verwendung von nachhaltig erzeugten nachwachsenden Rohstoffen auszuweiten“, so Minister Schmidt. Prof. Dr. Joachim von Braun, Co-Vorsitzender des Bioökonomierates, betonte, eine Strategie für nachwachsende Rohstoffe müsse zudem stets die Erfordernisse der Welternährung mit im Blick haben. Von Braun kommentierte: „Die Einbettung eines so ambitionierten Programms in die Hightech-Strategie der Bundesregierung ist zu begrüßen. Um das volle Potential der Bioökonomie zu heben, ist regierungsweit abgestimmtes Handeln erforderlich.“ Positive Beispiele dafür seien die „Nationale Forschungsstrategie Bioökonomie 2030“ und auch die „Nationale Politikstrategie Bioökonomie“ sowie die Interministerielle Arbeitsgruppe zur Bioökonomie.

Source: Bioökonomierat, Pressemitteilung, 2015-05-21.

Supplier

Share on Twitter+1Share on FacebookShare on XingShare on LinkedInShare via email