16 Juni 2015

Bioökonomie – ein Netzwerk aus biobasierten Wertschöpfungsketten

Gemeinschaftsstand mit innovativen Ideen und Konzepten auf der ACHEMA 2015

Biobasierte Wertschöpfungsketten treffen auf innovative Rohstoffkonzepte und kreative Ideen für neue Produkte: Daraus entsteht ein Bioökonomie-Netzwerk, das die Besucher und Besucherinnen der ACHEMA 2015 vom 15. bis 19. Juni bestaunen können. Auf dem Gemeinschaftsstand A1 in der „Galleria“ verknüpfen die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH, der Projektträger Jülich und die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) aktuelle Forschungsergebnisse zu einem Zukunftsszenario, in dem unsere Wirtschaft nicht mehr von fossilen Rohstoffen abhängig ist.

Eine der großen Herausforderungen der Zukunft besteht darin, immer mehr Menschen zu ernähren und dabei gleichzeitig regenerative Ressourcen für eine dauerhafte Energieversorgung und als Rohstoffe für vielfältige industrielle Prozesse bereitzustellen. Das erfordert Wertschöpfungsnetze, die eine nachhaltige Nutzung der regenerativen Ressourcen, insbesondere von Biomasse, ermöglichen.

Mehrere Ausschnitte aus einem solchen Bioökonomie-Netz präsentiert der Gemeinschaftsstand und will damit neugierig machen auf Lösungen der Zukunft.

Bio-Carbonfasern für den (automobilen) Leichtbau, neuartige biobasierte Lebensmittelverpackungen, Biomethan für CO2-neutrale Antriebskonzepte sind nur einige der Ansätze, die die Partner auf der ACHEMA vorstellen. Es werden auch Vorschläge unterbreitet, wie Rohstoff-Konzepte für eine biobasierte Wirtschaft aussehen können und welche übergeordneten Faktoren in ein Bioökonomie-Netz eingebunden werden müssen. Und nicht zuletzt können sich die Besucher und Besucherinnen von besonders kreativen Ideen für „Neue Produkte für die Bioökonomie“ inspirieren lassen. Alle Präsentationen beruhen auf Förderprojekten der Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF) und für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Ergänzt wird der Messestand durch eine Europäische Bioökonomie-Konferenz „EU-Bioeconomy and HORIZON 2020 revisited“ am 18.6.2015.

Source: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) e.V., Pressemitteilung, 2015-06-11.

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