7 Dezember 2004

Biomassebörse für Rheinland-Pfalz

Der Bau von neuen Biogasanlagen ist aller Munde. Aber woher bekommt man die Rohstoffe für eine solche Anlage?
Vor allem der Ausbau von Netzwerken auf regionaler Ebene, so Prof. Heck, Leiter des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement, verhelfen Wertschöpfung in der Region zu ermöglichen.

Einen Beitrag dazu leistet der virtuelle Handelsplatz für Biomasse in Rheinland-Pfalz und angrenzenden Regionen. Unter der Adresse www.biomasse-rlp.de wird derzeit eine Handelsplattform aufgebaut und steht derzeit als Beta zur Verfügung. Im Februar 2005 ist der offizielle Start geplant.

“Die Biomassebörse ermöglicht das Anbieten von und Nachfragen nach energetisch nutzbaren organischen Rohstoffen”, teilte das Mainzer Umweltministerium mit.

Getragen werden soll das vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) und vom Institut für Softwaresysteme (ISS) am Umwelt-Campus Birkenfeld entwickelte Biomassebörse aus Werbeeinnahmen.

Das Biomasseportal stellt umfangreiche Informationen zur Biomassenutzung zur Verfügung und weist auf Veranstaltungen und Neuerungen im Biomassebereich hin. Bestehende Anlagen (wie z.B. Hackschnitzelheizungen oder Biogasanlagen) werden erfasst und fortlaufend aktualisiert. Außerdem sind beispielsweise Contracting Anbieter, Anlagenbauer oder Logistiker auf der Internetseite zu finden.

Kontakt:
Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS)
Campus Birkenfeld
Postfach 1380
D-55761 Birkenfeld

Telefon: 06782-171 572
Fax: 06782-171 264
Internet: www.biomasse-rlp.de

Source: Printausgabe Europäischer Wirtschaftsdienst (EUWID) , Nr. 48 vom 2004-11-23, S. 7.

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