1 August 2007

Biomasse: Mit Holz lässt sich günstig heizen

Jahresvollkosten verschiedener Heizungen für einen Neubau mit 18 Wohnungen

Holzhackschnitzel-Heizungen können wirtschaftlich mit konventionellen Heizanlagen konkurrieren. Das ist das Ergebnis einer Studie des Bremer Energie Instituts, in der es die Wirtschaftlichkeit von Holzfeuerungsanlagen in großen Wohngebäuden untersucht hat. Pelletsheizungen führen demnach zu höheren Jahresvollkosten. Allerdings hat das Institut den Pelletspreis bei seinen Rechnungen mit 230 Euro pro Tonne relativ hoch angesetzt. Inzwischen gibt es die gepressten Holzzylinder für Preise weit unter 200 Euro zu kaufen.

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“Sollten die Holzpelletspreise wieder auf ein Niveau von ca. 190 € oder darunter fallen, sind Holzpellets-Anlagen ebenso wirtschaftlich zu betreiben wie konventionelle Anlagen”, heißt es in dem Institutsbericht. Gleiches gelte bei einem Anstieg der in der Studie mit 5,5 Eurocents pro Kilowattstunde relativ günstig angesetzten konventionellen Energiekosten. Sollten diese um 30 Prozent steigen, wären Holzpelletsheizungen wirtschaftlich gleichwertig.

Den Bericht zur Wirtschaftlichkeit von Biomasseheizungen in großen Wohngebäuden können Sie hier (PDF-Dokument, 2,5 MB) herunter laden.

(Vgl. Meldungen vom 2007-07-10, 2007-03-19 und 2006-11-15.)

Source: Bremer Energie Institut und Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V., 2007-07-31.

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