12 Dezember 2007

Biomasse aus der Region für Münchner Flughafen

Der Münchner Flughafen soll in Zukunft noch stärker von der heimischen Landwirtschaft mit dem Energieträger Biomasse und mit Nahrungsmitteln beliefert werden. Bereits seit längerer Zeit liefern Landwirte aus dem Umland jährlich Nahrungsmittel für eine Million Euro an die Airport-Gastronomie. Jetzt soll auch der Energiebereich ausgebaut werden.

Nach dem Einstieg des Flughafens in die Nutzung von Rapsöl für seine Kraftfahrzeuge will der Airport auch Biogas im flughafeneigenen Blockheizkraftwerk einsetzen. Das Projekt “Einsatz von biogenen Treibstoffen und weiteren Bioenergieträgern im Flughafen München” ist nach Ansicht des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums eines der Leuchtturmprojekte des “Klimaprogramms Bayern 2020″ der Bayerischen Staatsregierung. Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh und Landwirtschaftsminister Josef Miller sind sich einig, dass in den benachbarten landwirtschaftlichen Flächen noch großes Potenzial steckt.

Seit gut zwei Jahren befasse man sich am Airport mit regenerativer Energieversorgung aus biogenen Quellen, zwischenzeitlich können Bodenfahrzeuge sowohl Rapsöl als auch Bioethanol tanken. Mittlerweile seien rd. 100 Fahrzeuge mit biogenen Treibstoffen oder Mischbetrieb unterwegs.

(Vgl. Meldungen vom 2006-12-15, 2007-07-30 und 2007-09-06.)

Source: IWR, 2007-12-07.

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