12 Juli 2005

Biokonversion mit nachwachsenden Rohstoffen: Symposium in Frankfurt

Verbraucherministerium, FNR und DECHEMA laden zur Fachtagung Biotechnologie mit nachwachsenden Rohstoffen am 12. und 13. Oktober ein

Biotechnologische Verfahren, so wird geschätzt, können bis 2015 einen Anteil von bis zu 15 % am Umsatz der gesamten chemischen und pharmazeutischen Industrie erreichen. Dies birgt große Chancen für nachwachsende Rohstoffe, die als Ausgangssubstrat eingesetzt werden.
Um über den aktuellen Stand in Forschung und Industrie zu informieren, veranstaltet das Bundesverbraucherschutzministerium zusammen mit der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) und der DECHEMA am 12. und 13. Oktober das Symposium Biokonversion in Frankfurt/Main.

Die Biokonversion nachwachsender Rohstoffe gilt seit Langem als äußerst vielversprechende Alternative zu den “klassischen” chemischen Verfahren, dennoch stagniert der Marktanteil mangels wettbewerbsfähiger neuer enzymatischer und fermentativer Umwandlungsverfahren auf niedrigem Niveau. Dies liegt nicht an den Rohstoffen, denn Zucker, Stärke, Öle, Fette und Proteine stehen in großer Menge, hoher Reinheit und zu zum Teil attraktiven Preisen zur Verfügung.

Inzwischen hat sich einiges getan. Im Januar 2003 schrieb die FNR, Projektträger des Bundesverbraucherschutzministeriums, einen neuen Förderschwerpunkt “Biokonversion von nachwachsenden Rohstoffen” aus. Gut ein Jahr später starteten die ersten von insgesamt 24 Forschungsvorhaben in 12 Konsortien.

Am 12. und 13. Oktober ist es an der Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Aber nicht nur dazu wird das Symposium in Frankfurt dienen; auch die Perspektiven sowie der noch bestehende F&E-Bedarf in der so genannten Weißen Biotechnologie mit nachwachsenden Rohstoffen sollen diskutiert und die Vernetzung von Forschung und Industrie weiterentwickelt werden.

Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos, Informationen und Anmeldemöglichkeit sind unter www.fnr.de/biokonversion zugänglich.

Source: FNR-Pressemeldung Nr. 422 vom 2005-07-11.

Share on Twitter+1Share on FacebookShare on XingShare on LinkedInShare via email