1 Oktober 2018

Biokomposite schneiden gut ab – Nicht nur bei Leichtbaukonstruktionen

Unternehmen präsentieren ihre bio-basierten Produkte in den Bereichen Holz, Cellulose, Naturfasern und bio-basierte Polymere am "Bio-Based Composites Pavilion" auf der COMPOSITES EUROPE vom 06.-08. November 2018 in Stuttgart

Zum fünften Mal in Folge organisiert das nova-Institut den “Bio-Based Pavilion” auf der “COMPOSITES EUROPE 2018“, der 13. Europäischen Fachmesse & Forum für Verbundwerkstoffe, Technologie und Anwendungen (06.-08. November 2018) in Stuttgart. Auf dem „Bio-BasedPavilion“ zeigen Key-Player aus den Bereichen Holz, Naturfasern, bio-basierte Polymere und Building-Blocks ihre Produktlösungen für Biokomposite in Halle 7 am Stand A45.

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Produzenten aus den Bereichen Holz, Cellulose, Naturfasern und anderen bio-basierten Materialien informieren über die Einsatzmöglichkeiten und Eigenschaften von Biokunststoffen. Die Besucher können sich bei den Experten darüber informieren, wie gut nachhaltige Produkte im Vergleich zu herkömmlichen Verbundwerkstoffen z.B. in Bezug auf Leichtbau und vielen weiteren modernen Verbundlösungen abschneiden.

Dr. Asta Partanen vom nova-Institut freut sich auf die Aussteller des “Bio-based Pavilions”: “Die Nachfrage nach Biokompositen ist deutlich gestiegen, nicht nur bei den Endverbrauchern. Immer mehr Unternehmen wollen ihre CO2-Bilanz verbessern, indem sie in die Herstellung von bio-basierten Produkten einsteigen. Alle Aussteller freuen sich darauf, diese Vorteile mit den Besuchern der COMPOSITES EUROPE 2018″ zu teilen.

Der „Bio-Based Pavilion“ hat sich in den letzten fünf Jahren auf eine Fläche von 140 m2 ausgeweitet und befindet sich zentral in Halle 7 am Stand A45. Erwartet werden Besucher aus rund 60 Nationen. Der Pavillon ist fast ausgebucht, um noch einen der freien Stände zubekommen, kontaktieren Sie bitte: [email protected]

Treffen Sie die folgenden Unternehmen in Halle 7 A45:

Arctic Biomaterials (ABMcomposite): Arctic Biomaterials ist ein Unternehmen, das biologisch abbaubare Kunststofflösungen für die medizinische und technische Industrie produziert. Die mit der ABM-Composite Technologie hergestellten bioresorbierbaren glasfaserverstärkten PLA-Materialien ermöglichen den Einsatz in anspruchsvollen Anwendungen auf umweltfreundliche Weise. (FI).

Biowert: Verarbeitet Wiesengras in einer grünen Bioraffinerie zu Verbundgranulaten. Diese können sowohl für Konsumgüter des täglichen Bedarfs als auch für Terrassenfliesen (DE) verwendet werden.

DEHONDT COMPOSITES: Partner für Hightech-Flachsverbundwerkstoffe im Automobilbereich und vielen anderen Anwendungen. Das Angebot reicht von Fasern über Rovings bis hin zu vor-imprägnierten Textilien (FR).

Groupe Depestele – Teillage Vandecandelaeres S.A.S: Als führender privater Flachsproduzent in Europa hat sich das Unternehmen auf spezielle technische Faserqualitäten spezialisiert. Dabei werden die Fasern zu Faservorprodukten veredelt (FR).

European Industrial Hemp Association: Verband der europäischen Hanfindustrie. Die Mitgliedsunternehmen sind Lieferanten von technischen Hanffasern für Verbundwerkstoffe, hauptsächlich für die Automobilindustrie (EU).

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR): Die FNR ist die zentrale Koordinierungsstelle für Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte im Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland und informiert auf dem Bio-Based Pavilion über alle Themen und Projekte rund um biobasierte Verbundwerkstoffe (DE).

nova-Institut (www.nova-institute.eu): Mitorganisator und Gastgeber des „Bio-BasedComposites Pavilions“. Das nova-Institut bietet umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Lebens- und Futtermittel, Naturfasern, bio-basierte Polymere und Biokomposite, techno-ökonomische Bewertung, Märkte, Nachhaltigkeit, Verbreitung, B2B-Kommunikation und -Politik. Zu diesen Themen organisiert nova jedes Jahr verschiedene große Konferenzen(DE).

SAFILIN: Führende europäische Hanf- und Flachsfaserweberei mit hervorragenden Netzwerken in verschiedenen industriellen Bereichen (FR).

Spolchemie: Die Spolchemie hat ein bio-basiertes Epoxidharz entwickelt. EnviPOXY®-Rohstoff ist ein Glycerin, das aus den Abfällen der Biodieselproduktion stammt und für den breiten Anwendungsbereich von Verbundwerkstoffen und Hochleistungsbeschichtungen geeignet ist. Damit trägt Spolchemiedazu bei, den CO2-Fußabdruck in Biokunststoffen zu reduzieren (CZ).

Universität Stuttgart – Institut für Bauweisen und Tragwerksplanung (ITKE):
Abteilung für bio-basierte Materialien und Materialkreisläufe in der Architektur (BioMat) (https://www.itke.uni-stuttgart.de/biomat): Forschungsgebiete in den Bereichen Biomimetik, Nachhaltigkeit, Entwicklung neuer Baumaterialien, Fertigung, “intelligente” Materialien, faserverstärkte Verbundwerkstoffe, Produktdesign und multifunktionale Bausysteme (DE).

Wessex Resins and Adhesives Limited: Wessex Resins andAdhesives Limited formuliert Epoxidharze und Härter für verschiedene Anwendungen in vielseitigen Produkten, einschließlich Unterwasser, Automobil und Turbinen (GB).

 

Lesen Sie auch das Interview von Dr. Asta Partanen (nova-Institut) über den „Bio-BasedPavilion“

 

Verantwortlicher im Sinne des deutschen Presserechts (V.i.S.d.P.):
Dipl.-Phys. Michael Carus (Geschäftsführer)
nova-Institut GmbH, Chemiepark Knapsack,
Industriestraße 300,
50354 Hürth
Internet: www.nova-institut.de – Dienstleistungen und Studien auf www.bio-based.eu
Email: [email protected]
Tel: +49 (0) 22 33-48 14 40

 

Über das nova-Institut

Das nova-Institut wurde 1994 als privates und unabhängiges Forschungsinstitut gegründet und ist im Bereich der Forschung und Beratung tätig. Der Fokus liegt auf der bio-basierten und der CO2-basierten Ökonomie in den Bereichen Nahrungsmittel- und Rohstoffversorgung, technisch-ökonomische Evaluierung, Marktforschung, Nachhaltigkeitsbewertung, Öffentlichkeitsarbeit, B2B-Kommunikation und politischen Rahmenbedingungen. In diesen Bereichen veranstaltet das nova-Institut jedes Jahr mehrere große Konferenzen. Mit einem Team von 30 Mitarbeitern erzielt das nova-Institut einen jährlichen Umsatz von über 2,5 Mio. €.

 

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Source: nova-Institut, Pressemitteilung, 2018-09-28.
Author: Guido Müller, Svenja Geerkens (nova-Institut)

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