7 Dezember 2004

Bioenergiedorf Jühnde: Baubeginn!

Im niedersächsischen 1000 Seelen Dorf Jühnde haben offiziell die Bauarbeiten für das erste Bioenergiedorf Deutschlands begonnen. Kernstück sind eine zu errichtende Biogasanlage, ein Holzhackschnitzelwerk und ein Nahwärmenetz. Die Idee stammt aus dem Inderdisziplinären Zentrum für nachhaltige Entwicklung (IZNE) der Universität Göttingen. Der Bund fördert das rund 5 Mio. EUR teure Projekt mit rund 2,3 Mio. EUR.

In der Bioenergieanlage sollen Gülle von 800 Jühnder Kühen und 1.400 Schweinen sowie Gras, Grünschnitt und andere Planzen zu Biogas vergoren werden, das in einem Blockheizkraftwerk verstromt wird. Es sollen hier jährlich rund 3 Mio. kWh Strom produziert werden. Im Winter ergänzt ein Holzhackschnitzel-Heizwerk die Energieversorgung.

“Acht der neun Landwirte und 70 % der Haushalte nehmen an dem Pilotprojekt teil.”
“Im nächsten Sommer soll mit dem Biogas erstmals Strom produziert werden, im Herbst die Rohre für das geplante Nahwärmenetzwerk unter der Erde liegen und das Heizwerk betriebsbereit sein.”

(Vgl. Meldungen vom 2003-12-22, 2004-09-17, und 2004-10-28).

Kontakt:
Initiative Bioenergiedorf Jühnde
Mariengartener Str. 7
D-37127 Jühnde

Telefon und Fax: 069791-202 238
Internet: www.bioenergiedorf.de
E-Mail: info@bioenergiedorf.de

Source: Printausgabe Europäischer Wirtschaftsdienst (EUWID) , Nr. 48 vom 2004-11-23, S. 13 und VDI nachrichten vom 2004-11-19, Nr. 47, S. 26.

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