2 Januar 2004

Bioenergie im Wärmemarkt wird besser gefördert

Um den Einsatz erneuerbarer Energien im Wärmesektor noch zu verstärken, hat die Bundesregierung die Förderkonditionen im “Marktanreizprogramm erneuerbare Energie” mit Wirkung zum Anfang des Jahres 2004 nochmals verbessert. Seit September 1999 werden erneuerbare Energien im Wärmemarkt durch das “Marktanreizprogramm erneuerbare Energie” gefördert. Für rund 41.000 Biomasseheizanlagen unter 100 kW Leistung wurden Förderanträge gestellt, von denen bisher rund 35.000 bewilligt werden konnten.

Die gestellten Anträge bewirken bei vollständiger Umsetzung ein Investitionsvolumen von rund 638 Millionen €, die zum Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung auf der Basis von einheimischem Holz eingesetzt werden. Rund 25.000 Förderungen wurden bereits abgerechnet, womit bereits 370 Millionen € Investition bewegt wurden, bei einer Fördersumme von insgesamt rund 43 Millionen €. Zusätzlich wurden 381 größere Biomassefeuerungen mit Leistungen von jeweils mehr als 100 kW sowie 787 Biogasanlagen mit Teilschulderlassen bzw. zinsverbilligten Krediten durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau gefördert.

Im Bereich Bioenergie werden die Fördersätze generell leicht erhöht. Die Förderung moderner, handbeschickter Holzfeuerungen wird wieder eingeführt, da diese besonders im ländlichen Raum gerne für eine vollwertige Wärmeversorgung eingesetzt werden. Zusätzlich werden Kommunen, Kirchen, Vereine und öffentliche Körperschaften unterschiedlicher Art in den Kreis der Antragsberechtigten aufgenommen. Dies ist wichtig, weil die Bioenergie gerade zur Beheizung öffentlicher Einrichtungen wie Gemeindeverwaltungen, Krankenhäuser, Schulen, Schwimm- und Sporthallen sehr oft günstige Einsatzbedingungen findet.

(Vgl. Meldung vom 2003-12-10.)

Source: BMVEL-Pressemitteilung vom 2004-01-02.

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