14 Dezember 2011

Biodiesel-Nebenprodukt für die Kosmetikindustrie

ab&cd innovations entwickelt neues, nicht-fermentatives Verfahren zur Milchsäureherstellung

Bedingt durch die weltweit wachsende Biodiesel- und Fettsäureproduktion kommt es zu einem Überschuss an Glycerin, das als Nebenprodukt anfällt. Damit einher geht ein dementsprechender Preisverfall. ab&cd innovations hat ein Verfahren entwickelt, das es ermöglicht, bei der Biodieselproduktion anfallendes Glycerin zu Milchsäure zu verarbeiten.

Preisstabilität
Gleichzeitig steigt der globale Bedarf an Milchsäure. Diese Chemikalie eignet sich hervorragend für eine steigende Anzahl bedeutender Anwendungen. Die Verwendung von Milchsäure bei der Herstellung biologisch abbaubarer Kunststoffe (Polymilchsäure: PLA) verzeichnet derzeit ein enormes Wachstum. Darüber hinaus werden auf Milchsäure basierende Produkte auch als umweltfreundliche organische Lösungsmittel in der chemischen Industrie sowie in der Pharma- und Kosmetikindustrie eingesetzt.

Die neu entwickelte Technologie schließt die Lücke zwischen Überangebot an Glycerin und der steigenden Nachfrage an Milchsäure. Im Gegensatz zu Glycerin ist die Preisentwicklung von Milchsäure sehr stabil.

Steigerung der Wertschöpfung
Dieses Verfahren wurde speziell für die Anwendung in Biodieselanlagen entwickelt. Es lässt sich in bereits bestehende Produktionsanlagen auch nachträglich integrieren und ermöglicht Biodieselproduzenten damit, in neues Geschäftsfeld einzusteigen: in den rasant wachsenden Markt für Milchsäure!

Dank der Verwendung von Rohglycerin zur chemischen Erzeugung von DL-Milchsäure, kann auf den sonst üblichen Einsatz stärkehaltiger Nahrungsmittel verzichtet werden.

ab&cd innovations arbeitet eng mit Biodieselproduzenten zusammen, um das entstandene Rohglycerin zu Milchsäure zu veredeln und eine Steigerung der Wertschöpfung zu erzielen.

Source: ab&cd innovations, Pressemitteilung, 2011-12-14.

Supplier

Share on Twitter+1Share on FacebookShare on XingShare on LinkedInShare via email