20 Oktober 2016

Biobasierte Kunststoffe spielend verarbeiten

FNR präsentiert biobasierte Kunststoffe und deren Verarbeitung auf der K 2016 in Düsseldorf

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Foto: FNR

Vom 19. bis 26. Oktober 2016 öffnet in Düsseldorf die K, die weltweit größte und wichtigste Fachmesse für Kunststoff und Kautschuk, ihre Tore. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), als Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), ist mit einem Messestand rund um das Thema „Verarbeitung von biobasierten Kunststoffen“ mit dabei.

Biobasierte Kunststoffe haben sich als neue Materialgruppe in der Kunststoff-Industrie etabliert und sind mittlerweile in vielen Einsatzbereichen zu finden. Ihr großer Durchbruch am Markt steht allerdings noch aus – nicht zuletzt, weil sich viele Kunststoff-Verarbeiter auf Grund fehlender Informationen noch scheuen, die neuen Werkstoffe verstärkt einzusetzen.

Mit ihrem Messestand in der Halle 7 (7.0/SC29) möchte die FNR einen kleinen Betrag leisten, dieses Defizit abzubauen.  So können die Messebesucher Einblick in eine neue Datenbank zur Verarbeitung von biobasierten Kunststoffen nehmen. Zusammengestellt von vier renommierten Forschungsinstituten aus dem Bereich biobasierte Werkstoffe, zeigt sie Verarbeitern schnell und unkompliziert, bei welchem Verfahren, welche verarbeitungstechnisch relevanten Maßnahmen zu beachten sind. Zu finden ist die Datenbank natürlich auch im Internet: www.biokunststoffe-verarbeiten.de.

Zur Verarbeitung von Werkstoffen zählt auch ihre Additivierung. Additive werden u. a. benötigt, um die Brennbarkeit von Biowerkstoffen zu verringern. Zwei Forschungsansätze, die sich mit dieser Fragestellung beschäftigen, werden ebenfalls präsentiert.

Aber der Messestand der FNR bietet nicht nur „trockene“ Daten und Informationen, sondern auch jede Menge Spiel und Spaß. So produziert eine Arburg-Spritzgussmaschine aus recyceltem PLA (Polymilchsäure) kleine, bunte Kreisel, die die Besucher gern mitnehmen können. Und zum Anschauen und Anfassen gibt es noch viele weitere Spielsachen aus biobasierten Kunststoffen.

Durch den Einsatz von biobasierten Kunst- und Werkstoffen wird die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen vermindert, daher nehmen sie in der Bioökonomie-Strategie der Bundesregierung einen hohen Stellenwert ein. Vor diesem Hintergrund unterstützt das BMEL über die FNR die Forschung und Entwicklung und auch die Informationsweitergabe rund um biobasierte Kunst- und Werkstoffe.

Der FNR-Stand in der Halle 7 (7.0/SC29) ist Bestandteil des Science Campus, auf dem sich verschiedene wissenschaftliche Einrichtungen mit Themen wie Neue Materialien, Leichtbau und Ressourceneffizienz beschäftigen.

Source: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), Pressemitteilung, 2016-10-13.

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