27 September 2002

Bio-Baumwollkampagne im Bremer Weltladen

Eine Alternative zum oft extrem umwelt- und gesundheitsschädlichen Anbau der Baumwolle will nun in Bremen ein Bündnis aus entwicklungspolitischen Gruppen sowie Umwelt- und Verbraucherorganisationen aufzeigen. Im Rahmen der Fairen Woche, die gerade analog zum Gipfel in Johannesburg stattfindet, werden mittels einer Kampagne, die für saubere Textilien wirbt, Handtücher aus Bio-Baumwolle unter anderem im Bremer Weltladen angeboten. Die Fasern hierfür entstammen einem Projekt aus Indien, wo mehr als 1.000 Kleinbauern vom Bio-Baumwollanbau leben.

Dass ökologischer Anbau und fairer Handel sinnvoll und wichtig sind, sei vielen Menschen längst bewusst, erklärt Susanne Mewis vom Bremer Weltladen, wo auch eine Liste von weiteren Bremer Geschäften ausliegt, die Naturtextilien verkaufen. „Wir wollen mit dieser Kampagne zeigen, dass man mit kleinen Schritten durchaus etwas bewegen kann“, so Gertraud Gauer-Süß vom Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz), das ebenfalls der Kooperative angeschlossen ist. Beim biz können auch weitere Informationen zur Fairen Woche oder zur Biobaumwoll-Kampagne unter Telefon 0421-1719 10 erfragt werden.

(Vgl. Meldung vom 2002-09-02.)

Source: Weser-Kurier online vom 2002-09-26.

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