4 November 2005

Bericht zur Holzmarktlage – “Konjunkturelle Erholung ohne Aufschwung”

In Nordamerika, Europa und den Staaten der GUS wird auch im Jahr 2006 der Holzverbrauch ansteigen. Den Rekordeinschlägen vom vergangenen Jahr werden weitere leichte Erhöhungen der Einschlagsmengen in der Gesamtregion folgen. Auch die Schnittholzproduktion und –verbrauch werden wachsen.

Zu dieser Einschätzung kam ein Experten-Holzkomitee auf seiner Jahrestagung Anfang Oktober in Genf. Nach Aussicht dieses Holzkomitees steht die Forst- und Holzwirtschaft aber unter einem immer stärker werdenden Preisdruck. Auslöser hierfür ist der internationale Wettbewerb, der vor allem durch asiatische Billiganbieter weiter verschärft wird.

Problematisch sind die divergierende Preisentwicklung beim Rund- und Schnittholz sowie die gestiegene Transportkostenbelastung der Sägewerke beim Rund- und Schnittholztransport. Die zuletzt leicht anziehende Tendenz bei den Schnittholzpreisen von weniger als 1% ist allenfalls ein schwacher Anfang zu einer Verbesserung der Preisrelation von Rund- und Schnittholz.

Die verstärkte Nachfrage von Holz zur energetischen Verwendung wird für den Waldbesitz zu verbesserten Erlösen führen. Der Industrie steht damit ein verschärfter Konkurrenzkampf beim Einkauf bevor.

Den kompletten Bericht finden Sie hier!

Source: Landwirtschaftskammer Weser-Ems vom 2005-11-04.

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