23 Juni 2008

BDI-Umweltpreis für CHOREN

Der BDI zeichnet Firmen mit besonders bemerkenswerten Umwelt-Innovationen aus

Ein Biokraftstoff aus der gesamten Pflanzenmasse, bei dessen Herstellung keine Lebens- oder Futtermittel genutzt werden. “Nachhaltige Produktion von synthetischem Biokraftstoff (BtL) mit dem Carbo-V Verfahren”. Choren hat ein weltweit einmaliges thermochemisches Verfahren zur Herstellung von synthetischem Kraftstoff aus Biomasse entwickelt und erhält dafür einen der BDI-Umweltpreise in der Kategorie “Umweltfreundliche Technologien”.

“Die Träger des BDI-Umweltpreises sind hervorragende Beispiele dafür, dass die deutsche Industrie Weltspitze bei grünen Technologien ist und global zu den Marktführern beim nachhaltigen Wirtschaften gehört.” Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf am Montag anlässlich der Verleihung des BDI-Umweltpreises.

Seit 1990 vergibt der BDI alle zwei Jahre den BDI-Umweltpreis für fortschrittliche Industrieprojekte gemäß dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung. Schnappauf: “Die deutsche Industrie hat bei den großen Zukunftsherausforderungen eine hohe Lösungskompetenz. Mit neuen Verfahren und Produkten setzt sie ständig neue Maßstäbe und ist damit Vorreiter bei Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz.”

Neben Choren ging der Preis in der Kategorie “Umweltfreundliche Technologien” an die Bayer AG für ein energieeffizientes Verfahren zur Rückgewinnung von Chlor aus Salzsäure in der Chlorherstellung. Auch die Wacker Chemie AG konnte sich über diesen Preis freuen. Sie entwickelten ein hoch innovatives fermentatives, also biotechnisches, Herstellungsverfahren, in dem L-Cystein mit Hilfe des Bakterienstamms Escherichia coli aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen wird.

In der Kategorie “Umweltverträgliche Produkte” ging der Preis an die Henkel KGaA für eine innovative keramische Konversionsbeschichtung mit vollkommen neuartigen Wirkstoffen als Ersatz für die Eisenphosphatierung. Die Agor AG erhielt den Preis in der Kategorie “Kreislaufwirtschaft, Abfallverwertung/Recycling” für die vollständige Aufarbeitung umweltproblematischer Aluminiumstoffe.

Source: Presseportal, Pressemitteilung, 2008-06-21.

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