9 September 2005

BBK erweitert Namen und Betätigungsfeld

Umbenennung bei Hauptversammlung beschlossen

Die Hauptversammlung beschloss am 1. September 2005 die Umbenennung des BBK in “Bundesverband Biogene und Regenerative Kraft- und Treibstoffe”.

“Auf Verlangen vieler Mitglieder, die sich im BBK aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette der Biokraftstoffe zusammensetzen, haben wir den Wirkungskreis des BBK auch auf regenerative Kraft- und Treibstoffe wie Synthesekraftstoffe aus Sekundärrohstoffen (MBA) und langfristig Wasserstoff aus Sonnenenergie ausgeweitet und dies in der Namenserweiterung nach außen verstärkt”, so Peter Schrum, Präsident des BBK.

“Unsere aktive Arbeit wird sich dennoch weiterhin auf die bisherigen Biokraftstoffbereiche wie Pflanzenöl, Biodiesel, Bioethanol und Biomethan/GreenGas konzentrieren, jedoch stets mit Blick auf die Weiterentwicklung der Symbiose zu den Regenerativen. Denn diese sind volkswirtschaftlich ebenfalls notwendig, um die Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren”, so Schrum weiter.

Mit mehr als 90 Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft hat der BBK am Donnerstag, 1. September 2005, seine dritte ordentliche Jahresmitgliederversammlung im Hotel Estrel, Berlin, abgehalten. Neben der Namenserweiterung wurde auch die Sitzverlegung zur bereits aktiven Hauptgeschäftstelle Erkner (bei Berlin) beschlossen. Das Präsidium benannte der Hauptversammlung den ehrenamtlichen Geschäftsführer, Martin Tauschke, der bereits als Geschäftsstellenleiter Erkner für den BBK seit mehreren Jahren ehrenamtlich tätig war, der nun den Verband auch neben dem Präsidium nach außen hin vertritt. Ferner wurden die Leiter der bereits installierten Landesgruppen des BBK, von Schleswig-Holstein bis Bayern, von Brandenburg bis Nordrhein-Westfalen, vorgestellt, die auch auf der neuen, aktiven Homepage des BBK zu finden sind.

Als Mantel zu Fachreferaten über die technischen Möglichkeiten der GreenGas-Aufbereitung und –Einspeisung (Dr. Alfons Schulte, Carbotech) und den technischen Umsetzungen des GreenGas-Transportes nach DVGW G 262 (Dr. Gregor Friedrichs, CEC) haben die politischen Referate sowohl der CDU/CSU-Fraktion über Herrn Dr. Peter Ramsauer (MdB) als auch der aktuellen Regierungskoalition mit Matthias Berninger (MdB) die Programme für die anstehende Bundestagswahl dargelegt.

Trotz unterschiedlicher Ansätze auf anderen Gebieten waren sich beide politischen Vertreter einig, dass gerade vor dem aktuellen Hintergrund der Ölpreissteigerungen den Biokraftstoffen eine noch wesentlichere Bedeutung als in der Vergangenheit zuteil werden wird.

“Wir können mit den Äußerungen beider Wahlkämpfer für unser wirtschaftliches Umfeld zufrieden sein”, fasste Peter Schrum in der Abschlussrede zusammen. “Sicherlich wird für uns als Lobbyplattform eine wesentliche Aufgabe sein, die neue Bundesregierung von der wirtschaftlichen Notwendigkeit sowohl für die Volkswirtschaft als auch für Gewerbe und Landwirtschaft weiterhin zu überzeugen, Biokraftstoffe stets mit einem wirtschaftspolitischen Anreiz solange zu fördern, bis die volle Konkurrenzfähigkeit zu fossilen Kraftstoffen durch steigende Erdöl- und Erdgaspreise vorhanden ist. Wir werden die Interessen unserer Mitglieder auch in der neuen Legislaturperiode mit gewohntem Engagement politisch vertreten.”

(Vgl. Meldung vom 2005-07-26.)

Source: Pressemitteilung des Bundesverbands Biogene und Regenerative Kraft- und Treibstoffe vom 2005-09-07.

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