19 Juni 2012

Außergewöhnliche Allianzen für eine biobasierte Industrie

BMBF fördert wegweisende Vorzeigeprojekte der Bioökonomie

Auf dem Weg von der erdölbasierten Industrie hin zu einer biobasierten Wirtschaft kommt der Biotechnologie eine Schlüsselrolle zu. Gerade wenn es darum geht, nachwachsende Rohstoffe energetisch und stofflich zu verwerten, kann der Einsatz von Enzymen und Mikroorganismen die industrielle Produktion grundlegend verändern. Zum Start der ACHEMA, der weltgrößten Messe für chemische Technik in Frankfurt, wurden am 18. Juni zwei Konzepte vorgestellt, die den Weg zur Bioökonomie ebnen sollen. Mit der “Roadmap Bioraffinerien” haben Experten im Auftrag der Bundesregierung erstmals eine umfassende Potenzialanalyse zu solchen Biomasse-Verwertungsanlagen vorgelegt. Zudem kürte Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), drei Innovationsallianzen für industrielle Biotechnologie. Diese von Unternehmen geführten Netzwerke verknüpfen bundesweit Partner aus Wirtschaft und akademischer Forschung. Ihr gemeinsames Ziel: Die Industrie weiter biologisieren.

Damit pflanzliche Biomasse als zentrale Rohstoffbasis der Bioökonomie verarbeitet und in eine Vielzahl von Produkten umgewandelt werden kann, sind technische Multifunktionsanlagen gefragt: Bioraffinerien. Einige Pilotanlagen gibt es bereits in Deutschland, so in Straubing oder in Leuna, wo ein großes Forschungszentrum errichtet wird. Je nach Biomassequelle und Technologie kommen für Bioraffinerien verschiedene Ansätze in Frage. Doch welches Konzept eignet sich aus ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten in welcher Situation am besten? Wo liegen Stärken und Schwächen bisheriger Konzepte?

…Vollständiger Text: http://www.biotechnologie.de/BIO/Navigation/DE/root,did=152506.html?listBlId=74462

Tags: pflanzliche Rest- und Abfallstoffe, “Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030″, ZeroCarbFP, Rauchgas, Flugzeugenteisungsmittel, Erzlaugungstechnologien (Green Mining), Hightech-Öle, Hightech-Fette, FuPol, NatLifE 2020

Source: Biotechnologie, 2012-06-19.

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