23 Dezember 2002

8. Symposium „Nachwachsende Rohstoffe für die Chemie“

Tagung in Tübingen zeigt Perspektiven auf

Bereits zum achten Mal sind Vertreter aus Forschung und Industrie geladen, die neuesten Trends der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe zu diskutieren. Neben dem aktuellen Stand der Forschung sind verstärkt auch die Perspektiven der Rohstoffe vom Acker Thema des 8. Symposiums „Nachwachsende Rohstoffe für die Chemie“, das am 26. und 27. März 2003 in Tübingen stattfindet. Veranstalter sind das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL), der Verband der Chemischen Industrie (VCI) sowie die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) in Gülzow.

Am ersten Tag dreht sich alles um die Pflanze als Rohstofflieferant. Plenarvorträge widmen sich der Nutzung von Pflanzenöl für die Herstellung von Polyurethanen, erörtern aber auch Möglichkeiten der industriellen Biokonversion nachwachsender Rohstoffe. Parallele Sitzungen zu Ölen und Proteinen und zu Kohlenhydraten schließen sich an. Dabei geht es nicht nur um etablierte und neue Einsatzbereiche, sondern auch um ganz spezielle Verarbeitungsverfahren.

Der zweite Tag widmet sich ausgewählten Anwendungsbereichen. Vorträge zur Marktentwicklung biologisch abbaubarer Werkstoffe und zu den Anwendungsmöglichkeiten von Farben und Lacken aus nachwachsenden Rohstoffen machen den Auftakt. Parallele Sitzungen folgen. Während am Vormittag Farben und Phytopharmaka sowie Klebstoffe und Bindemittel behandelt werden, geht es am Nachmittag um Schmierstoffe und Werkstoffe.

Den Einsatzmöglichkeiten für nachwachsende Rohstoffe sind heute kaum Grenzen gesetzt, eine Herausforderung stellt jedoch in vielen Fällen ihre Rentabilität dar. Nur stabile Absatzmärkte machen Anbau und industrielle Verarbeitung dieser Pflanzen auch wirtschaftlich attraktiv und räumen ihnen als Alternative zu fossilen Rohstoffen eine Zukunftschance ein. Das Symposium soll Interessierten Gelegenheit bieten, auch diese Problematik zu erörtern.

Wissenschaftliches Programm und weitere Details zur Veranstaltung sind auf den Internetseiten der FNR unter [email protected] nachzulesen.

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
V.i.S.d.P.: Dr.-Ing. Andreas Schütte
Hofplatz 1
18276 Gülzow
Tel.: 03843-69 30-0
Fax: 03843-69 30-102
E-Mail: [email protected]
Internet: http://www.fnr.de

Source: Pressemitteilung Nr. 263 der FNR vom 2002-12-20.

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