31 März 2015

3D-Drucker – Innovation bei 3N

Startschuss auf Mitgliederversammlung

Auf der Mitgliederversammlung des 3N Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe e.V. in Werlte gab gestern der 3N Vorstand den Startschuss. Dem 3N e.V. gehören neben den Gründungsmitgliedern, dem Land Niedersachsen, dem Landkreis Emsland, der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK), der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, den Niedersächsischen Landesforsten sowie der Samtgemeinde Werlte und der Gemeinde Werlte 25 Unternehmen und Institutionen an.

Im Beisein der Mitgliedsunternehmen wurde nun ein 3D-Drucker in Betrieb genommen, in dem sich die neusten Entwicklungen vereinen. Neben hoher Teile- und Achsengenauigkeit ist das FDM (Fused Deposition Modeling) -Gerät mit drei Extrudern ausgestattet, mit denen alle gängigen Filamente verarbeitet werden können. 3N hat sich im Rahmen des INTERREG IVA Projektes Agrobiopolymere intensiv mit dem Thema beschäftigt und wird den Prototypen nun in Kooperation mit einer Herstellerfirma weiter optimieren. Ziel der Kooperation, in die auch die Hochschule Bremen und weitere Unternehmen eingebunden sind, ist die Entwicklung neuer Filamentmaterialien auf Basis von naturfaserverstärkten Biopolymeren sowie die Herstellung innovativer Produkte aus diesen Materialien im 3D-Druckverfahren.

Der 3D-Druck entwickelt sich dynamisch, denn diese neue Technologie ermöglicht es, hochpräzise Produkte zu erzeugen. Um diese Entwicklung zu fördern, bietet 3N künftig interessierten Unternehmen die Möglichkeit, diese innovative Technik und den Drucker auch für eigene Entwicklungen zu nutzen. Ab Herbst sollen regelmäßige Informationsveranstaltungen und Schulungen zu den verschiedenen Aspekten des 3D-Drucks für Unternehmen und Schulen folgen.

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Vorführung des neuen 3D-Druckers

In vielen Branchen wird mittlerweile 3D-Drucktechnik eingesetzt, um mittels „Rapid Prototyping“ einen schnellen Modellentwurf kostengünstig zu erstellen. Waren anfangs die Anforderungen an Haltbarkeit, Qualität und Stabilität noch gering, konnte die Qualität durch stetige Verbesserungen von Technik und neuen Materialien sowie mit Hilfe leistungsfähiger Hardware und Computertechnologie stark gesteigert werden. Manche 3D-Verfahren können nun Objekte produzieren, die nicht nur die Funktion von Prototypen erfüllen, sondern auch bereits als fertiges Endprodukt genutzt werden können. Auch in der Medizin, der Kunststoffproduktion sowie im Lebensmittelbereich wird diese Technik mittlerweile genutzt.

 

Kontakt

3N Kompetenzzentrum Niedersachsen
Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe e.V., Werlte
Tel 05951-989310
email: info@3-n.info

Source: 3N Kompetenzzentrum Niedersachsen, Pressemitteilung, 2015-03-25.

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