28 Juli 2005

200 Mal System Thoma Holz100

Holz100 sichert sich zunehmend einen festen Platz im Massivholzbau

Frohe Gesichter finden sich zur Zeit in Erwin Thomas Holz GmbH im Salzburgischen Goldegg. Soeben konnte das zweihundertste Projekt ihres patentierten Systems Holz100 abgeschlossen werden.

FZ Sommer 300

Eine stetig wachsende Kundengruppe ökologisch bewußter und aufgeschlossener Holzbau – Interessenten fühlt sich von Erwin Thomas Prinzipien angesprochen: Ausschließliche Winterschlägerung in heimischen Wäldern bei abnehmendem Mondstand, schonende Trocknung und Lagerung, Verzicht auf chemische Behandlung und Kunstharzverleimung. Geschickt nutzen Thoma Techniker die enorme Quellkraft von Buchendübeln, um damit Tannenholz mehrlagig zu verbinden. Die so entstehenden Wand-, Dach- und Deckenplatten, in Stärken von 12 – bis 36 cm “wachsen” zu einem monolithischen Klotz massiven Holzes zusammen. Kein Wunder, daß sich die Firma inzwischen von den beiden Vorgängern Blockhaus und Riegelbau verabschieden konnte, um sich ausschließlich der Weiterentwicklung von Holz100 zu widmen.

Drei Produktionsstandorte sind mittlerweile in Betrieb genommen worden. Neben dem bestehenden Hauptwerk im österreichischen Stammland und einer norwegischen Lizenzpartnerschaft, gelang vor kurzem der lang ersehnte produktionstechnische Sprung in den deutschen Markt. Seit Anfang des heurigen Jahres werden am Baden–Württembergischen Standort Lahr Holz100 Wände, Dach- und Deckenplatten nach dem System Thoma gefertigt. Der deutschen Randlage im äußersten Südwesten kann, im größeren Rahmen betrachtet, eine gewisse Attraktivität nicht abgesprochen werden, finden sich doch neben den deutschen Interessenten auch zunehmend Kunden in der Schweiz, in Frankreich und im holztechnisch innovativen Westen Österreichs. Lahr wird, obschon fester Bestandteil der gegenwärtigen Produktionskette, im Herbst 2005 offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.

Neben einer optimierten Fertigung wird zunehmend Wert auf die Errichtung von Partnerstrukturen unterhalb der Herstellerebene gelegt. Mehrmals im Jahr treffen Interessierte im Thoma Forschungszentrum in Goldegg / Pongau zusammen, um Möglichkeiten einer professionellen Zusammenarbeit zu erläutern. Als Systemanbieter von Holz100 übernimmt Thoma zwar die Fertigung und Auslieferung, nicht aber Planung, Aufstellung und Ausbau der eigenen Projekte. Auf Zimmereibetriebe, die über das unumgängliche Fachwissen des Holzbauers verfügen, entfällt naturgemäß der Großteil der Seminarteilnehmer. Daneben sind auch Baumeister, Tischlereibetriebe, Baubiologen und Architekten häufige- und gerne gesehene Gäste in Erwin Thomas Firmenhauptsitz. Waren es zu Jahresbeginn noch zehn -, so arbeiten zur Zeit bereits vierzig Partner in einem stetig dichter gewebten Netzwerk zusammen, um interessierten Menschen einen einfachen Zugang zum Holzhaus nach baubiologischen Kriterien zu ermöglichen.

Auf diese Weise eröffnet Thoma Holz mit seinem zweihundertsten Projekt eine neue Phase in der Firmenentwicklung. Pionierarbeit der Anfangsjahre folgen nunmehr Weichenstellungen für die nächsten Schritte in einen sich weitenden Markt. Ob Einfamilienhaus, Hotel, Gewerbeobjekt oder Kirche, der einfache, auch fehlerfreundliche Zugang zum massiven Bauen mit Holz100 findet zunehmend Freunde unter einer bewußteren, künftigen Bauherrschaft und wird dem gesunden Bauen mit Holz weiteren Auftrieb verschaffen.

(Vgl. Meldung vom 2003-10-22.)

Source: Pressemitteilung der Thoma Holz GmbH vom 2005-07-25.

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